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VERANTWORTUNG

Verantwortung, eines meiner Lieblingsthemen. Es wird schnell und oft benannt und dabei steckt so viel dahinter.

Die für mich persönlich größte Verantwortung ist die eines Erwachsenen für sein Kind. Mehr geht nicht… oder doch? Wie sieht es mit der Verantwortung für mich selber aus? Wer trägt die Verantwortung dafür, dass es mir gut geht und ich ein Leben lebe wie ich es mir vorstelle?  Kann ich Verantwortung für jemand anderen übernehmen, wenn ich sie für mich selber (noch) nicht angenommen habe?

Im Job wird das Thema Verantwortung ebenfalls großgeschrieben. Es gibt auf dem Papier Prozessverantwortliche und Projektverantwortliche. Allerdings ist es im Projektverlauf häufig schwierig fachliche Verantwortungsträger zu finden, die bereit sind Entscheidungen zu treffen. Woran mag das liegen? Ist es die Angst falsch zu entscheiden? Oder fühlen sie sich nicht verantwortlich – obwohl es irgendwo auf einem Stück Papier dokumentiert ist? Wenn letzteres der Fall ist, was braucht es, damit diese Verantwortungslücke gefüllt wird?

Und was hat das mit Mediation zu tun? Mediation bedeutet Verantwortung für sich selber zu übernehmen. Wenn ich mich für eine Mediation entscheide, entscheide ich mich dafür selber die Lösung zu finden, die für mich am besten ist. Ich bin mutig und gebe die Verantwortung nicht an einen „Entscheider“ ab.

Mediation kann dabei projekt- und prozessbegleitend laufen. Sie muss nicht erst dann zum Einsatz kommen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Verantwortlichkeiten und Interessen schon frühzeitig zu klären, führt zu einer erfolgreichen Projekt- und Unternehmensführung.