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BEDÜRFNISSE

Gestern erzählten mir Freunde von ihrem Kinderarzt, der sagte, dass Eltern bei den Themen Schlafen, Nahrung und Kleidung das Sagen haben sollten. Wir Erwachsenen wissen was für die Kinder das Richtige ist. Dieses ganze Schischi was derzeit darum gemacht wird, wäre kontraproduktiv. Wenn die Ansicht der älteren Generation so falsch wäre, dann müsste uns heutigen Erwachsenen ja etwas fehlen. Meine erste Reaktion war „ja, unserer Gesellschaft fehlt auch etwas. Und davon ganz viel!“. Wovon ich spreche? Von unseren Bedürfnissen, die wir teilweise gar nicht spüren und die wir nicht ernst nehmen. Die Bedürfnisse Hunger und Durst bekommen wir noch ganz gut hin. Die fühlen wir und schaffen zügig Abhilfe. Aber was ist mit den Bedürfnissen nach Nähe, Ruhe, gehört zu werden, mal sein eigenes Ding zu machen und Liebe? Spüren wir diese Bedürfnisse immer oder ist das oft ein etwas diffuses Gefühl von irgendwie genervt sein? Und wenn wir es tatsächlich so genau aufdröseln können und wissen was dahintersteckt, bekommen wir dann auch den nächsten Schritt hin und wissen, was wir tun müssen, damit es uns besser geht? Ärgerlich, dass da niemand mehr ist, der weiß was das Beste für uns ist.

Sehr privater Blog dieses Mal, hat gar nichts mit dem Business zu tun. Wie gut, dass wir als Mensch zur Arbeit gehen. Und neben den Gefühlen nehmen auch immer die Bedürfnisse mit Platz, wenn ich mich hinsetze und meinen Laptop anmache.

Und was hat das mit Mediation zu tun? Wir alle haben Bedürfnisse, nur manchmal erkennen wir sie nicht sofort. Nicht nur die eigenen, auch die des Gegenübers. Wir verstehen einfach nicht, warum er oder sie sich so verhält. Ist doch eigentlich alles ganz klar! Oder eben doch nicht? Als Mediatorin weiß ich nicht was für dich das Beste ist und welche Bedürfnisse du hast. Das weißt du selber am Besten. Ich unterstütze dich dabei, deine Bedürfnisse nach oben zu holen und die für dich beste Lösung zu finden.