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SUPERHELDEN

Führungskräfte in einer klassischen Organisation übernehmen häufig drei Rollen: Sie sind Product Owner, Scrum Master und Teammitglied in einer Person.

Sie sollen die Kundenwünsche verstehen und dafür sorgen, dass sie umgesetzt werden. Sie tragen dafür die Verantwortung – nicht ihr Team. Für ihr Team sind sie dabei oft der erste Ansprechpartner, wenn es nicht mehr weitergeht und die Frage nach dem „wie“ gestellt wird. Zur Not arbeiten sie sogar selber operativ mit, damit die Kuh noch vom Eis geholt wird.

 

Zeitgleich kommt immer häufiger die Forderung auf, dass Führungskräfte als Coaches agieren sollen, als Wegebereiter für ihr Team.

 

Wow, was für Anforderungen! Das kann gar nicht gut gehen, weil man keiner Rolle zu 100% gerecht werden kann ohne eine andere Rolle dabei zu schwächen.

 

Wenn Unternehmen ihre Führungskräfte als Coaches sehen, dann sollte das System drumherum angepasst werden. Das heißt Hierarchie wird durch Aufgaben und Rollen ersetzt. Rollen werden von Menschen eingenommen, die dafür die passenden Stärken mitbringen. Nicht alle Führungskräfte sind gute Coaches aber wären dafür starke Product Owner.

Wenn Menschen ihre Stärken ausleben dürfen, spüren sie, dass sich arbeiten leicht anfühlen kann. Dieser Flowzustand macht süchtig und alles das was sich Unternehmer wünschen entsteht so von alleine.