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AGILE FÜHRUNG

Führung wird benötigt! Auch im agilen Umfeld und gerade bei der Einführung von agilen Arbeitsweisen. Mit Führung meine ich in diesem Zusammenhang Struktur und Sicherheit. Selbstorganisiertes Arbeiten funktioniert nur wenn ein Rahmen gegeben und Rollen klar sind. Ansonsten nennt sich der Zustand ‚Chaos‘ und hat wenig mit Agilität zu tun.

Oft ist es von Führungskräften nur gut gemeint, wenn sie alles los- und ihrem Team völlige Freiheit lassen. Das Thema der Agilität ist vermeintlich neu, jeder versteht etwas anderes darunter und die meisten eben das Stichwort ‚selbtsorganisiert‘. Bevor das ‘Selbstorganisiert’ funktionieren kann, sollte man die Menschen langsam heranführen und begleiten. Methodenschulungen sind das Eine, das Andere – und aus meiner Sicht im ersten Schritt Wichtigere – sind die Menschen mit ihren Interessen und auch Ängsten. Denn erst wenn ich diese verstanden habe und weiß was sie brauchen, um mit ihren Kollegen gut zusammenarbeiten zu können, kann ich Teams und Rollen formen, die mit agilen Methoden selbstorganisiert arbeiten können. Wenn mir das gelungen ist, setze ich die agilen Methoden als i-Tüpfelchen oben drauf. Alles was dann passiert braucht nur noch Begleitung, damit der agile Funke und das was dahinter steht Feuer fängt und sich so ausbreitet wie bei mir.

Und was hat das mit Mediation zu tun: Ganz viel! Und deshalb liebe ich meinen Job mit jedem Tag mehr! Mediation braucht anfangs auch sehr viel Führung in Form von Struktur und Sicherheit geben seitens des Mediators/in. Wenn es dann „Klick“ bei den Medianten gemacht hat, läuft es fast von alleine.