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Archive for: Dezember, 2018

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DANKBARKEIT

DANKBARKEIT

Straße durch schneebedeckte Berge

Jetzt hat es mich auch überkommen, der Blick zurück auf 2018. Aber wie mache ich das? Chronologisch mit parallelem Blick auf meinen Jahreskalender und meine Termine? Oder anhand von Fotos in meinem Handy? Ich versuche es mal über meine Blogeinträge aus 2018.

Als erstes fällt mir auf, dass ich im Februar, April und Mai keinen Beitrag geschrieben habe. Keine Ahnung warum. Entweder es war zu viel in meinem Kopf als dass ich es nicht bündeln konnte oder mein Kopf – oder mein Herz? – war leer und ohne Idee.

Die Beiträge die ich schreibe haben immer unmittelbar etwas mit den Themen zu tun, die mich aktuell beschäftigen. Ob nun beruflich oder privat:

Januar: „Achtsames Management“ und „Eigenverantwortung“ – Puh, der Jahresanfang war herausfordernd… 

März: „Vertrauen“ – Oh ja, wichtiges Thema. Die Arbeit mit Teams am gegenseitigen Vertrauen begleitet mich über das Jahr hinweg. 

Juni: „Heikle Gespräche“ – Jep, davon durfte ich beruflich ein paar begleiten und war privat selber immer mal wieder gefordert mir an die eigene Nase zu fassen 😉

Juli: „Schuld“ – Ich erinnere mich noch sehr genau an den Auslöser für den Blog. Ein Team und seine Führungskräfte zwischen denen kein Vertrauen herrschte und die sich unterhalb der Wasseroberfläche die Schuld am operativen Misserfolg hin- und herschoben. Kein leichter Fall, der mich sehr beschäftigte. Und mit dessen Ende es mich auch nicht wundert, dass im 

August das Thema „Beziehungsarbeit“ anstand. Mittlerweile für mich die Lösung für viele Herausforderungen: Innerhalb von Unternehmen, der Gesellschaft und privat. 

September: „Superhelden“ – Hier musste ich mal eine Lanze für alle Führungskräfte brechen. Die haben oft keinen leichten Job und sitzen zwischen vielen Stühlen.

Oktober: „Feedback“ – Thema einer meiner Vorlesungen zum Projektmanagement. Ich durfte im letzten Wintersemester zwei Studiengänge begleiten und das hat mir viel Spaß gemacht. Ich habe einige sehr engagierte und kluge junge Menschen kennenlernen dürfen. 

Dann gab es noch den Eintrag „Product People“ im Oktober. Meine erste Konferenz bei der ich einen freien Vortrag halten durfte. Ich war vorher sehr, sehr aufgeregt. Das Gefühl danach war aber bombastisch gut. Seitdem durfte ich noch zweimal „üben“, bevor ich nächstes Jahr im März auf der Fachkonferenz „Finance Excellence“ von Horvath & Partners vor 100 Manager/innen sprechen darf. Thema wird sein „Agiles Mindset: Zaubertrank mit Nebenwirkungen?“. 

November: „Agile Führung“ – Seit November unterstütze ich einen Kunden als Agile Coach bei der Einführung von agilen Projektmanagementmethoden. Das fühlt sich für mich gerade wie ein „Ankommen“ an. Ich weiß zwar nicht wohin mich meine Reise führen wird, aber es darf gerne so weitergehen. Und daher sollte der Dezember „Dankbarkeit“ als Titel tragen – und nicht wie bis gerade noch „Rückblick“.

Schon alleine dieses tiefe Gefühl der Dankbarkeit spüren zu dürfen ist ein Geschenk. Und dabei geht es vor allem um die Dankbarkeit für die Menschen und die Beziehungen zu diesen in meinem Leben. In erster Linie eine so großartige und liebevolle Frau an meiner Seite zu haben und gemeinsam diese unfassbare Liebe zu unserem Sohn fühlen zu können. Und es gibt da noch einen Menschen dem ich sehr dankbar bin: Mir. 

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