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DANKBARKEIT

Straße durch schneebedeckte Berge

Jetzt hat es mich auch ĂŒberkommen, der Blick zurĂŒck auf 2018. Aber wie mache ich das? Chronologisch mit parallelem Blick auf meinen Jahreskalender und meine Termine? Oder anhand von Fotos in meinem Handy? Ich versuche es mal ĂŒber meine BlogeintrĂ€ge aus 2018.

Als erstes fĂ€llt mir auf, dass ich im Februar, April und Mai keinen Beitrag geschrieben habe. Keine Ahnung warum. Entweder es war zu viel in meinem Kopf als dass ich es nicht bĂŒndeln konnte oder mein Kopf – oder mein Herz? – war leer und ohne Idee.

Die BeitrÀge die ich schreibe haben immer unmittelbar etwas mit den Themen zu tun, die mich aktuell beschÀftigen. Ob nun beruflich oder privat:

Januar: „Achtsames Management“ und „Eigenverantwortung“ – Puh, der Jahresanfang war herausfordernd
 

MĂ€rz: „Vertrauen“ – Oh ja, wichtiges Thema. Die Arbeit mit Teams am gegenseitigen Vertrauen begleitet mich ĂŒber das Jahr hinweg. 

Juni: „Heikle GesprĂ€che“ – Jep, davon durfte ich beruflich ein paar begleiten und war privat selber immer mal wieder gefordert mir an die eigene Nase zu fassen 😉

Juli: „Schuld“ – Ich erinnere mich noch sehr genau an den Auslöser fĂŒr den Blog. Ein Team und seine FĂŒhrungskrĂ€fte zwischen denen kein Vertrauen herrschte und die sich unterhalb der WasseroberflĂ€che die Schuld am operativen Misserfolg hin- und herschoben. Kein leichter Fall, der mich sehr beschĂ€ftigte. Und mit dessen Ende es mich auch nicht wundert, dass im 

August das Thema „Beziehungsarbeit“ anstand. Mittlerweile fĂŒr mich die Lösung fĂŒr viele Herausforderungen: Innerhalb von Unternehmen, der Gesellschaft und privat. 

September: „Superhelden“ – Hier musste ich mal eine Lanze fĂŒr alle FĂŒhrungskrĂ€fte brechen. Die haben oft keinen leichten Job und sitzen zwischen vielen StĂŒhlen.

Oktober: „Feedback“ – Thema einer meiner Vorlesungen zum Projektmanagement. Ich durfte im letzten Wintersemester zwei StudiengĂ€nge begleiten und das hat mir viel Spaß gemacht. Ich habe einige sehr engagierte und kluge junge Menschen kennenlernen dĂŒrfen. 

Dann gab es noch den Eintrag „Product People“ im Oktober. Meine erste Konferenz bei der ich einen freien Vortrag halten durfte. Ich war vorher sehr, sehr aufgeregt. Das GefĂŒhl danach war aber bombastisch gut. Seitdem durfte ich noch zweimal â€žĂŒben“, bevor ich nĂ€chstes Jahr im MĂ€rz auf der Fachkonferenz „Finance Excellence“ von Horvath & Partners vor 100 Manager/innen sprechen darf. Thema wird sein „Agiles Mindset: Zaubertrank mit Nebenwirkungen?“. 

November: „Agile FĂŒhrung“ – Seit November unterstĂŒtze ich einen Kunden als Agile Coach bei der EinfĂŒhrung von agilen Projektmanagementmethoden. Das fĂŒhlt sich fĂŒr mich gerade wie ein „Ankommen“ an. Ich weiß zwar nicht wohin mich meine Reise fĂŒhren wird, aber es darf gerne so weitergehen. Und daher sollte der Dezember „Dankbarkeit“ als Titel tragen – und nicht wie bis gerade noch „RĂŒckblick“.

Schon alleine dieses tiefe GefĂŒhl der Dankbarkeit spĂŒren zu dĂŒrfen ist ein Geschenk. Und dabei geht es vor allem um die Dankbarkeit fĂŒr die Menschen und die Beziehungen zu diesen in meinem Leben. In erster Linie eine so großartige und liebevolle Frau an meiner Seite zu haben und gemeinsam diese unfassbare Liebe zu unserem Sohn fĂŒhlen zu können. Und es gibt da noch einen Menschen dem ich sehr dankbar bin: Mir.